Der Podcast, der den Unterschied zwischen Theorie und Praxis der Innovation beleuchtet.
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Unsere Geschichte
Eigentlich begann alles mit einer E-Mail.
Dirk Wirth beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Innovation. Immer aus der Praxis heraus, angefangen im Ideenmanagement. Über die Jahre hat er unzählige Bücher, Methoden und Modelle zum Thema kennengelernt. Eines dieser Bücher blieb besonders hängen: „Hört auf, Innovationstheater zu spielen!“ Also schrieb Dirk dem Autor. Jean-Philippe Hagmann hatte seine E-Mail-Adresse schliesslich selbst ins Buch gedruckt.
Aus einer Nachricht wurden Gespräche. Aus Gesprächen wurden regelmässige Diskussionen. Über das, was Unternehmen über Innovation sagen. Über das, was sie tatsächlich tun. Und vor allem über die erstaunlich grosse Lücke dazwischen. Irgendwann entstand die Frage: Vielleicht würden ja auch andere gerne bei diesen Gesprächen zuhören?
So entstand Innovation ohne Make Up.
Denn eigentlich müsste Innovation längst kein Rätsel mehr sein. Es gibt Tausende Bücher, Studien, Methoden, Frameworks und Prozessmodelle. Unternehmen investieren viel Geld, bauen Innovationsteams auf, führen Workshops durch und machen auf dem Papier vieles richtig. Und trotzdem fällt Innovation erstaunlich schwer. Warum eigentlich?
Genau dieser Frage gehen wir nach. Wir wollen hinter die schönen Modelle und theoretischen Fassaden schauen und Innovation dort betrachten, wo es interessant wird: in der Realität. Gemeinsam mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen sprechen wir darüber, was funktioniert, was nicht funktioniert, woran Organisationen scheitern und ob manche Dinge, die wir über Innovation für selbstverständlich halten, vielleicht gar nicht so selbstverständlich sind.
Innovation. Ganz ohne Make Up.
Über uns
Jean-Philippe Hagmann
Jean-Philippe beschäftigt sich seit über 15 Jahren intensiv mit Innovation – als Denkpartner, Autor, Dozent und Keynote-Speaker. Drei Bücher zum Thema hat er bereits veröffentlicht, an einem vierten arbeitet er gerade. Mit seiner denkpartner GmbH begleitet er Unternehmen und Menschen dabei, akzeptierte Annahmen zu hinterfragen, eingefahrene Denkweisen aufzubrechen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Innovation ist für ihn seit Anbeginn mehr als ein berufliches Thema. Es ist zu einer Frage geworden, die ihn praktisch täglich beschäftigt: Warum fällt Innovation Organisationen so schwer? Warum entstehen trotz unzähliger Methoden, Prozesse, Workshops und gut gemeinter Initiativen so selten wirklich überraschende Entwicklungen? Und was, wenn das Problem viel tiefer liegt als bei der Umsetzung?
Und heute, nach so vielen Jahren Beschäftigung mit Innovation, ist Jean-Philippe zu einer unbequemen Überzeugung gelangt: Vielleicht haben wir Innovation seit Jahrzehnten grundsätzlich falsch verstanden.
Das schliesst seine eigene Arbeit ausdrücklich mit ein. Viele Thesen, die er früher vertreten hat, würde er heute infrage stellen, manchen Aussagen aus seinen eigenen Büchern sogar widersprechen.
Im Podcast zieht es ihn deshalb besonders zu jenen Momenten, in denen etwas scheinbar Selbstverständliches plötzlich ins Wanken gerät. Wenn Theorie und Wirklichkeit nicht zusammenpassen. Oder wenn hinter einem vermeintlich gelösten Problem eine ganz andere Frage auftaucht.
Während Dirk gerne wissen möchte, ob etwas in der Praxis wirklich funktioniert, interessiert Jean-Philippe oft schon einen Schritt vorher: Auf welchen Annahmen beruht das eigentlich? Und was passiert, wenn genau diese nicht stimmen?
Dirk Wirth
Dirk ist schon mehr als 25 Jahre in der Ideen- und Innovationsarbeit. Er sammelte immense Erfahrungen in großen Konzernen, trägen Branchen, aber auch kleinen „Schnellbooten“, was ihm einen ziemlich einzigartigen Blick auf Innovation ermöglicht: er hat erlebt, wie sich Unternehmen verändern – und was passiert, wenn sie es nicht tun. Als einer der Ersten hat er die Idee des „Innovatorikers“ geprägt: die Verbindung von Innovation und Rhetorik – also die Fähigkeit, Menschen nicht nur für neue Ideen zu begeistern, sondern sie tatsächlich zum innovativen Handeln zu bewegen.
Und genau das ist vielleicht der Punkt, der Dirk an Innovation bis heute so fasziniert: Innovation ist für ihn keine Methode und schon gar kein Workshop. Sie entsteht dort, wo Menschen bereit sind, Gewohntes infrage zu stellen und daraus etwas Neues zu machen. Seine Formel dafür ist ebenso einfach wie gnadenlos: Erwünschtheit × Machbarkeit × Wirtschaftlichkeit = Innovation. Denn wenn einer der Faktoren null ist, wird auch die Innovation nichts.
Seine Neugier gilt deshalb besonders der Lücke zwischen Theorie und Praxis: Warum klingt Innovation in Büchern und auf Konferenzen oft so einfach – und fühlt sich in Organisationen dann plötzlich ganz anders an?
Der Podcast ist für Dirk deshalb die perfekte Spielwiese. Gemeinsam mit Jean-Philippe kann er genau dort bohren, wo es spannend wird: hinter die Hochglanzfassade der Innovation. Während Jean-Philippe gerne die Annahmen seziert, bringt Dirk die Erfahrung aus 25 Jahren Praxis und die Frage mit: „Schön und gut – aber funktioniert das auch wirklich?“
Und genau deshalb ergänzen sich die beiden so gut: einer stellt die unbequemen Fragen – der andere weiß aus Erfahrung, wo es anschließend weh tun könnte.